Abkehr von Gor. Endgültig.

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Ich habe es seit meinem letzten Posting vor etwa einem Jahr nicht noch einmal versucht. Was ich von „noch spielenden Freunden“ so höre, törnt mich immer mehr ab. Gor schrumpft weiter. Und das, was dort augenblicklich geboten wird, spottet jeder Beschreibung.

Es gab schon immer nölende, nörgelnde, aufmerksamkeitsheischende Sklaven. Es gab schon immer völlig durchgeknallte Freie jeglicher Coleur, die spielten als hätten sie das Setting nicht mal im Ansatz begriffen. Aber aktuell scheint es NUR NOCH diese Sorte Spieler zu geben

Meine Freunde die noch auf Gor unterwegs sind, machen arge Zugeständnisse, und spielen Dinge von denen sie sagen „naja, geht grad noch so…….ich mach’s mal mit, sonst hätte ich ja kein RP mehr.“

Sorry. Das kann ich nicht. Mir würde die Galle überlaufen. Das Kapitel Gor wird geschlossen. Endgültig. Ein für alle Mal. Wenn es keinen Spass macht, bleibt es besser vor der Tür! Kompromisse, faule Kompromisse, ging ich ja damals schon zur Genüge ein. Und dann das ewige Drama. Sicher, auch das gab es seit es RP in Second Life gibt. Aber mehr Drama als RP? Neeeeee, danke!

Ob es mir fehlt? Das „damalige Gor“, ja. Das fehlt mir. Das „heutige Gor“? Keinen Meter, sonst würde ich mich ja nicht endgültig abwenden.

„Was bleibt denn dann noch in SL?“ fragt Ihr? Nun, ich war zwar immer ein schwerpunktmässiger Rollenspieler solange Gor noch halbwegs dem Setting entsprach. Aber schon damals………(und in der Zwischenzeit, denn ich habe ja nicht aufgehört zu existieren nur weil ich nicht mehr auf der Gegenerde herum lief), gibt es genügend andere Dinge die mich interessieren.

Es macht Spass, am Avatar zu schrauben und ihn zeitgemäss und attraktiv zu erhalten. Er hat nun einen Meshbody bekommen.

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Es macht Spass, diese Versuche zu fotografieren. Es ist immer noch spannend, Sims zu erforschen. Und nach Schnäppchen zu jagen, ich liebe es weiterhin Häuser zu bauen und sie mit schönen Möbeln zu bestücken. (Vielleicht weil mein Herr Vater im RL Architekt war.) Oder ein Konzert zu besuchen, eine Lesung, irgend ein kulturelles Happening.

Manchmal ist es auch spassig einfach mit Leuten zu chatten die man nicht kennt. Um dann hinterher zu sagen „Gott, ich dachte ich hätte einen an der Klatsche aber jetzt weiss ich wieder wie normal ich bin!“ 🙂

Was ich mit dem Blog hier mache, weiss ich nicht genau. Vielleicht erzähle ich hin und wieder von den sonderlichsten Begegnungen, damit meine Leser lachen können. (Falls es noch welche gibt.)

Vielleicht geht es auch so weiter wie bisher — alle halbe Jahr mal einen Rant über das Sterben der Gegenerde, hehe. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Der Nordmann auch.

Auf jeden Fall bleibe ich in SL. Denn das stirbt deutlich langsamer als Gor! In diesem Sinne — passt auf Euch auf! Armageddon ist nahe.

 

Rückkehr?

über anderthalb Jahre ist es her, das ich Gor den Rücken wandte. Vor knapp zwei Wochen überkam es mich und ich wollte schauen was sich getan hat.

blog_001Etwas blonder ist er geworden. Und etwas sesshafter. Ein Haus vor den Toren En’kara’s ist eine deutlich zentralere Basis für einen gorweit agierenden Kurier.

Aber nach zwei Wochen muss ich sagen, es ist nicht besser geworden, eher sonderlicher. Ich hatte einige gute RPs, sicher.

Weitaus mehr Rps aber waren ziemlich ungorig oder schlicht unlogisch. Und ich bin mir nicht sicher, bleibe ich oder verziehe ich mich wieder? Da gibt es eine Kajira die mich sehr reizen würde…. 🙂

Fakt ist aber: Wer das alte Gor sucht findet es genau so wenig wie vor anderthalb Jahren. Mir scheint Deutschgor weiter zu schrumpfen. Und ob es sich lohnen wird, hier den Faden wieder aufzunehmen sei dahin gestellt. Ich schaue mich weiter um. Und sollte ich wieder anfangen mein Blog hier fortzuführen – na das merkt Ihr dann schon 😉

 

 

 

Vorbei ist vorbei!

Ihr habt es schon gemerkt, seit meinem letzten Beitrag war ich nicht mehr auf Gor.

Tja. So ist das. Die Luft ist raus, es zieht mich nix mehr hin. Und es gibt so viel anderes Interessantes in SL! Ich dachte nicht das es so schnell geht. Aber mein Gor ist einfach nicht mehr existent.

Ich danke allen für schöne RPs und kurzweilige Stunden auf der Gegenerde

Vielzitiert und obligatorisch: Gedanken zum „Gorsterben“

OOC:

Immer mehr der Spieler die ich kenne wenden sich endgültig ab von Gor und beschränken sich auf „Normalo SL“ oder aber wenden Second Life ganz den Rücken.

Ich kann es verstehen. Ja, ich gestehe, wäre es nicht wegen einigen wirklich guten Freunden die ich ansonsten inworld wohl nicht mehr zu sehen bekäme wenn ich Gor verliesse, ich wäre schon fort. Wieso das fragst Du?

Ich hab so meine eigenen Gedanken zum vielzitierten „Gorsterben“.

Nein, ich denke nicht das Deutschgor aufhören wird zu existieren. Nur – es wandelt sich. Neue User kommen, jüngere User meiner subjektiven Einschätzung nach, die völlig andere Interessen haben als die Mehrzahl der Spieler zu der Zeit als ich mit Gor anfing. Diese neuen User haben wegen der anderen Bedürfnisse die sie haben auch Gor verändert.

Sicher, es gab schon immer Spieler die ihr Augenmerk hauptsächlich aufs Raiden lenkten, was ja auch völlig legitim ist, jeder wie es ihm beliebt! Das der GM Kampf nie mein Steckenpferd war heisst ja nicht, das andere nicht Spass dran haben sollen. Nur dummerweise spielt es sich am Schönsten mit möglichst Gleichgesinnten. Und ob nun Raider oder die neuen User, denen es wohl hauptsächlich darum geht, stundenweise irgendwo aufzuschlagen und dort bespasst zu werden……….sie liegen alle nicht auf meiner Welle. Und sie nehmen zu!

Hingegen nimmt die Zahl derer die noch so spielen wie ich es mag, die einfach wissen sie sind ein Schauspieler der einem Charakter Leben einhaucht und sich noch Btb Wissen über Gor angelesen hat, solche die nur dann Ärzte/Heiler werden nachdem sie sich auch wirklich wenigstens ansatzweise mit Gormedizin befasst haben anstatt einfach irgendwelche irdischen Kräuterkundigen zu spielen und Plfanzen nach Gor einzführen, die es dort gar  nicht gibt,  solche die nicht permanent im Mittelpunkt stehen wollen und nicht nur hochkastige Rollen übernehmen sondern auch mal einen Schmied, Lederhandwerker, Brauer oder Jäger spielen……die Zahl derer also nimmt rapide ab.

Ebenso wie die Zahl der Sklaven die noch verstehen was es bedeutet keine Rechte zu haben, nicht einmal das eigene Leben zu besitzen, und völlig der Willkür der Freien ausgeliefert zu sein. Statt ihrer bevölkert sich Gor mehr und mehr mit Terrorbonds und Prinzessinnenkajirae.

(Letztere verstehen Gor offenbar auch gern mal als SL Heiratsbörse wo man sich einen schönen, dominanten Mann fangen und ehelichen kann, um dann mit ihm auf einem privaten Land jenseits von Gor zu verschwinden und nie wieder aufzutauchen, da man ja eigentlich nur traute Zweisamkeit spielen wollte. Wobei Mitspieler auf einer Gor Sim ja nur stören, ganz zu schweigen davon, das das Leben auf Gor ja nicht fair ist für ein Mädchen, was ja schon mal gaaaar nicht geht weil das Phänomen der Immersion dann dafür sorgt das einem hinter dem Monitor immer die Tränen rollen und man sich dauernd anklagend die Mühe machen muss, den ungerechten Freien ooc zur Sau zu machen….. dann ist die grosse Frage wann er entnervt einen Admin einschaltet, welcher dann unter Protest gemutet wird und die Prinzessin verschwindet einfach …..oh sorry, war wohl ein crash! Man sah sie nie wieder………bis man reist. Dann begegnet sie einem dabei wie sie auf der nächsten Sim alle zum Wahnsinn treibt auf der Suche nach einem Mann/User zum Lieben.)

Aber ich schweife ab………eins meiner liebsten Hobbies 🙂

Was schliessen wir daraus? Das Gor tatsächlich stirbt. Und doch auch wieder nicht. Es stirbt nicht in dem Sinne das es sich völlig entvölkern und eines Tages leer sein wird. Es kommen neue Spieler nach, die andere Bedürfnisse und Wünsche an das RP haben, und völlig andere Vorstellungen von Gor. Diese werden mehr und mehr und verändern das Gesicht des „alten“ Gor. Somit stirbt Gor „scheibchenweise“. Indem immer ein bestimmtes Konzept des Settings, welches schon lange nicht mehr einheitlich ist, wegbricht zu gunsten eines anderen, abgewandelten Konzepts. Dabei bleiben Spieler wie ich auf der Strecke.

Ich vermute sogar das es noch genügend Spieler wie mich gibt, ich sag mal platt „altes Schrot und Korn“. Doch suchen viel zu viele ihr Heil darin eine eigene Sim auf die Beine zu stellen. Da wir nicht mehr viele sind, schon gar nicht wenn wir das berühmte Thema „Alts auf Gor“ betrachten, werden wir vermutlich in Bälde einen Schnitt von zwei bis drei Spielern pro Sim haben. Das kann nicht funktionieren. Zu viele Sims, zu wenige Spieler…….die Sims schiessen wie die Pilze aus dem Boden um nur schneller als man gucken kann wieder zu verschwinden.

(An dieser Stelle winke ich mal anerkennend zu GaD rüber, denn ich glaube, Thor kann inzwischen gar nicht mehr so schnell die Liste aktualisieren wie sich die RP Landschaft wandelt. Ich vermute an seiner Stelle hätte ich schon das Handtuch geworfen.)

Zieht man dann noch diejenigen Spieler ab, die gerade aufgrund von RL Umständen weniger da sein können, – sei es das sie krank sind oder Urlaub machen, sei es das sie technische Probleme haben oder aber die RL Familie sie stärker braucht -, dann bleibt eine RP Welt die einer Geisterstadt ähnelt. Und ich sitze im RP, freue mich mit meinen Freunden zusammen zu sein. Dennoch frage ich mich an vielen Tagen „was tue ich eigentlich hier? Hätte ich die Zeit nicht besser nutzen können?“ Denn selbst im tollsten Freundeskreis kann man kein RP am Leben halten, wenn er zu klein ist. Wenigstens zehn aktive Spieler braucht eine Sim m .E. wenn das RP genügend Impulse haben soll um spannend und abwechslungsreich zu bleiben. Tja.

Und so vermute ich , es ist eine Frage der Zeit bis auch ich mich verabschieden werde. Vorläufig hoffe ich noch ein wenig. Und geniesse das Miteinander mit denen die mir am Herzen liegen. Doch wer weiss? Möglicherweise kommen auch die irgendwann an den Punkt, an dem sie aufgeben. Und das wird allerspätestens der Zeitpunkt sein, an dem Gor mich gesehen hat.

Verdachtsmomente

Grate 2_001Kurz nachdem Jona der Fischer in Green Cliffs gestrandet war, begab es sich das Uldig der mit Lina zuhause herumgammelte, einen Hilferuf vernahm. Auch sein Mädchen hatte es gehört und so gingen sie los um herauszufinden wer da Hilfe brauchte. Am Tor zum Hafen fanden sie eine bibbernde, völlig ausgekühlte Bond.

Grate 1_001Pitschnass ging sie auf die Knie und als Uldig sie befragte sagte sie das sie Schiffbruch erlitten habe und ihren Jarl nicht mehr finden könne. Nun wusste Uldig von Jona das er eine Sklavin besass. Jona hatte, da er sich meist recht brummig gab, nur zögernd durchblicken lassen das er um seine „Gräte“ in Sorge war. Der Slaver zog die richtigen Schlüsse und brachte das bibbernde Ding zur Fischerhütte. Kurze Zeit danach, Lina hatte gerade vorgeschlagen Gräte trockenzulegen damit sie sich nicht den Tod hole, erschien Jona dann. Es gab ein ziemlich rührendes Wiedersehen, Gräte war so glücklich ihren Jarl zu sehen das Uldig bemerkte wie die Augen von Lina feuchter und feuchter wurden.

Grate 3_001Das der Fischer den Männern von Green Cliffs einige Tage später heftig zu denken geben würde, ahnte Uldig zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Es vergingen einige Tage in denen es keine besonderen Vorkommnisse gab, doch dann schien sich alles gleichzeitig zu ereignen. Jahirash das kleine Brownie schor sich ohne von Raven angewiesen zu sein, die langen Zotteln. Wie eine Vogelscheuche erschien sie dann und auf Rückfragen erfuhr die Welt, das sie es aus Trauer getan habe, da Lioba nach Ar gegangen war. Uldig war nicht böse, das dieses Problem nicht seines war, denn das eine Strafe fällig würde verstand sich von selbst. Er konnte einerseits das Mädchen ja verstehen, aber dieses eigenmächtige Beschädigen von Ravens Eigentum konnte man ihr schliesslich nicht ungestraft durchgehen lassen. Sein Freund war aber recht findig und beschloss, ihr ihren Schmuck abzunehmen. Das schien Wirkung zu zeigen. Wenn die Sklavin nicht langsam verstehen würde, das sie lange genug, ja fast schon zu lange Schonzeit genossen hatte, und sich nicht allmählich wie eine gute Sklavin verhielte, sah er schwarz.

Ein weiteres Mädchen wurde herrenlos von Nele vor der Hall entdeckt: Atma. Bei dem Angriff einer Terrorbond war sie von ihrem Jarl getrennt worden, und als sie ihn suchte sagte man ihr er befände sich auf einem Schiff. Das Mädchen hatte dieses Schiff betreten, welches ablegte bevor sie ihren Jarl entdecken konnte. Schmerzlich wurde ihr irgendwann klar, das er nicht an Bord war, aber da war es zu spät, sie konnte das Schiff nicht mehr verlassen. Das tat sie dann im Hafen von Green Cliffs. Uldig nahm Atma in seine Obhut um die fünf Tage abzuwarten die ihr Jarl Zeit haben würde sie zu finden. Die Aussichten waren allerdings recht schlecht, und so war abzusehen das Atma an der Dorfkette landen würde.

Atma 4_001Die Hall war brechend voll an diesem Abend, und so nahm er Atma für eine Weile mit zum Feuer um ihr in Ruhe zu erklären was hier von ihr erwartet würde. Uldig stellte fest, dass die blonde Sklavin durchaus gut erzogen war, aber etwas teilte sie offenbar mit Jahirash: Beide Mädchen standen sich völlig selbst im Weg. Jahi durch ihr trotziges „an der Wilden festhalten“ und Atma……….. er wusste nicht genau, woran es lag. Aber sie war auf eine sonderliche Weise scheu, hatte höllische Angst einen Fehler zu machen und hielt sich meist völlig bedeckt. Der Slaver schrieb es erst einmal dem Umstand zu, das sie noch unter dem Schock stand verloren gegangen zu sein, nahm sich aber vor sie zu beobachten. Seine Devise lautete „Du kannst nur dann eine Sklavin führen wenn Du zuvor erkannt hast was in ihr schlummert“.

Tags darauf erhielt Uldig von Nori die Nachricht das Prayer einen Unfall hatte, beim Abladen vom Holz für die Werft war ihm offenbar ein Baumstamm in den Rücken gekracht. Nori berichtete auch, das er Prayer und Umbra begegnet war als diese auf dem Weg zur Heilerei waren. Als Nori Prayer stützen wollte erschien ein Fremder, der einen Steckbrief mit sich führte. Der Thrall war sich sicher, Jona auf diesem Steckbrief erkannt zu haben.

Umbra verordnete ihrem Gefährten strikte Bettruhe, nicht mal seine Mädchen durften zu ihm. Tags zuvor,  auf dem Weg zur Hall, hatte Uldig Gajane mit einem Fremden angetroffen. Der Mann war auf der Suche nach einem Attentäter den er so beschrieb, dass Uldig gleich an Jona denken musste. Dennoch reagierte er erst einmal verhalten. Der Attentäter sei ein kleiner Mann aus Ar mit grauem Bart, der sich für einen Thorvaldsländer ausgab. Uldig wusste das ihm Jona erzählt hatte woher er stammte. Doch hatte er es vergessen. Sicher war er allerdings das der Fischer nicht expressis verbis erwähnt hatte ein Thorvaldsländer zu sein. Nach den üblichen verbalen Scharmützeln mit Gajane, die ihn seit er Slaver war mit allergrösstem Misstrauen betrachtete, begab sich Uldig erst einmal wieder nachhause. Eine Weile später brachte er Atma zu Umbra auf das sie das neue Mädchen untersuchen möge. Da Jahirash zugegen war, hatte er die Gelegenheit ergriffen und ihr, derweil Umbra Atma untersuchte, ins Gewissen geredet.

Heilerei 1_001Doch die beiden Fremden, die alle beide offenbar den Fischer suchten, gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf. Am Abend als er mit einigen Sklaven in der Hall herum hing, gesellte sich Raven dazu. Uldig hatte erfahren das das Weib des Goden, Maja, einem gesunden Jungen namens Thore das Leben geschenkt hatte. Das war eine verdammt gute Nachricht, der Junge war gesund und Maja wohlauf. Mika den Berichten zufolge der stolzeste Vater den man je auf Gor gesehen hatte…

Slaverdasein 1_001Als die Rede auf den Fischer kam, teilte Uldig Raven mit, was er gehört hatte. Da man den bettruhenden Dorfjarl ja nicht erreichen konnte, kamen die Männer überein, erst einmal grosse Vorsicht walten zu lassen. Auf keinen Fall durfte Jona erfahren das man wusste, dass er gesucht wurde. Wahrscheinlich hatte er sich nur hier vor seinen Häschern verkrochen. Sofern er wirklich ein Assassine war, hatte er keinen aktuellen Auftrag, denn das obligatorische Zeichen auf der Stirn trug er nicht. Doch wusste man auch, das nicht alle Attentäter sich kastenkonform verhielten. Und…….trau schau wem……..Vorsicht hatte noch nie geschadet. Die anwesenden Sklaven wurden verpflichtet sich dem Fischer gegenüber so normal wie möglich zu verhalten, sich aber vor allem nicht zu verplaudern wenn Gräte anwesend war. Sobald Prayer genesen war, würde man sicht mit dem Dorfjarl darüber beraten. Atma fürchtete sich recht offensichtlich alleine in der Hall zu nächtigen, wie sie es bisher getan hatte, und Uldig erlaubte ihr, auf Lina’s Fell in seiner Hütte zu schlafen. Lina konnte derweil sein Sofa mit ihm teilen. Corin bewies mal wieder seinen Schneid, indem er Raven bat auf Prayers Türschwelle nächtigen zu dürfen. Ein Heilerhelfer vor dem Haus einer hochschwangeren Heilerin und eines kranken Dorfjarls würde nicht wirklich verdächtig erscheinen. Uldig empfahl Raven, den Thrall mit einem Dagger auszurüsten, aber seinem Freund schien genau das schon durch den Kopf gegangen zu sein. Man ermahnte Corin den Dagger nicht an sich zu tragen sondern in Reichweite zu verstecken, und dann zogen sich alle nachdenklich und ein wenig beunruhigt zur Nachtruhe zurück.

Der Umstand das die Gebrüder Neox und Kven es vorgezogen hatten weiter zu ziehen war ein kleines Trostpflaster in diesen unruhigen Zeiten, denn Uldig hatte nie wirklich das Gefühl gehabt das diese Krieger in den Clan der Green Cliffer hineinpassten.

4 Irrtümer über Sklaven und Herren… (Gor – Erniedrigung um jeden Preis?)

Heute bin ich ooc und philosophisch.

Da Uldig sich ja nun mehr und mehr in die Rolle des Slavers hineinbegibt, mache ich mir natürlich Gedanken über die Linie meines Chars.  Nicht, dass ich über Sklavenerziehung auf Gor nun erstmals nachdenke – das tue ich natürlich seid ich Gor spiele. Aber in der Rolle des Slavers begegnen mir vermehrt die Erwartungen der Mitspieler daran wie ein Slaver zu sein hat (sprich wie sie sich einen vorstellen).

Das jeder ein anderes Gor im Kopf hat ist nicht neu, das weiss jeder der es spielt. Oft genug kollidieren diese Bilder miteinander und führen zu unschönen ic oder – noch übler – ooc Diskussionen. Na gut, das ist lästig aber auch menschlich. Und für Uldig nicht weiter tragisch, denn er ist der Slaver der er nunmal ist.

Was mir aber in den letzten Tagen sehr deutlich wurde ist, das Gor immernoch oft mit BDSM gleichgesetzt wird. Und ja, natürlich gibt es Berührungspunkte. Ganz einfach weil es Sklaven gibt. Doch sind Sklaven auf Gor m.E. etwas anderes als Sklaven im BDSM. Sie sind historisch zu betrachten.

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meine Sonne und ich

1 Erniedrigung um jeden Preis?

Nun gibt es viele Herrschaften, die offenbar nichts anderes im Sinn haben, als ihre Sklaven permanent und  um jeden Preis zu erniedrigen. Man gewinnt den Eindruck, dass sie nur deshalb Herren auf Gor sind, um sich endlich einmal gross und überlegen fühlen zu dürfen. Um etwaige Ohnmachtsgefühle aus dem RL wegzublasen und um ihre unterschwellige Abscheu und Angst vor allem Weiblichen endlich mal zu wenden und den kleinen, geilen Fickstücken zu zeigen was eine Harke ist und wie gross und stark sie doch sind.

Sind das Herren? Sind das Doms im Sinne von Gor?

Meine klare Antwort: Nein!

Das sind, so sagte Uldig kürzlich zu einem Mädchen, Idioten ohne Eier. Meine sind gross genug um mir nicht ständig beweisen zu müssen das ich Herr bin, dadurch das ich Sklaven ohne Unterlass und ersichtlichen Grund erniedrige. Wer in sich ruht, wer sich als Dom seiner Macht bewusst ist, braucht das nicht. Und nur wer in sich ruht wird einer Sklavin die Orientierung und den Schutz geben können der sie vertrauen lässt. Vertrauen wiederum ist der Grundstock für die Entwicklung, für das Schleifen des rohen Edelsteins der am Ende hell strahlen und glitzern soll. So wie sich eine Sklavin das Vertrauen des Herrn erwerben muss, so muss ein Herr auch das Vertrauen der Sklavin erarbeiten. Man ist nicht automatisch Herr weil man frei ist und keinen Kragen trägt. „Herrsein“ ist eine Frage der inneren Haltung, des Mentalen. Und wem das fehlt, der kann noch so sehr erniedrigen, er wird sich dabei eher selbst vorführen als etwas anderes.

2 Sklaven sind unwichtig, undbedeutend?

Nein das sind sie nicht. Die gesamte Welt Gor würde ohne Sklaven und deren Arbeitsleistung in sich zusammenbrechen wie ein Kartenhaus.

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Nori unermüdlich

Ja, Fakt ist, sie besitzen nichts, haben keine Rechte und haben ihr Leben nicht in der Hand. Sie sind Eigentum. Wenn also ein Herr sagt „Du bist weniger als das Schwarze unter meinem Fingernagel“ so hat er damit einerseits recht. Nämlich dann, wenn er sich in dem Moment darüber auslässt, das der Sklave nicht die geringste Macht hat sein eigenes Leben zu bestimmen, ja nicht einmal seinen Namen. Und das das Leben eines Sklaven nie und nimmer auf der Lebenswerteskala mit seinem gleichzusetzen ist.

Unrecht haben aber m.E. alle diejenigen, die einem Sklaven keinen Wert beimessen.Der Wert ist lediglich ein anderer, aber er ist vorhanden. Warum?  Erstens braucht Gor die Arbeitsleistung der Sklaven. Und je besser ein Sklave funktioniert (wozu es nunmal eben auch gelegentlichen Lobs bedarf, und wenn das nur ein Blick eines Freien ist der den Sklaven mit Zufriedenheit trifft), desto besser funktioniert die goreanische Gesellschaft. Ein Slaver sollte diesen Umstand nicht vergessen. Ein Mensch der Slaver wird um Macht ausüben zu können, ist ein schlechter Slaver. Ein Mensch der die Slavermacht ausübt um gute Sklaven für Gor zu „produzieren“ ist ein Guter.

Zweitens gibt es in den Büchern genügend Beispiele dafür, dass Sklaven auch enge Vertraute ihrer Herrschaften werden können, und der ein oder andere Sklave mag einem Freien durchaus am Herzen liegen. Also schliesst das Verhältnis Herr/Sklave eine gewisse Zuneigung oder sogar Liebe niemals aus. Natürlich wird es nicht die gleiche Liebe sein, die ein Freier einem anderen Freien zukommen lassen kann. Dennoch……….. wer Sklaven nur verachtet muss sich nicht wundern wenn er Terrorkajirae und Zickenbonds produziert. Denn auch wenn sie nicht frei und nicht selbstbestimmt sind, haben sie eine Seele. Und diese Seele soll an den Punkt gebracht werden, so wie aus innerem Antrieb, gern und willig dient. Erst dann ist das Ziel erreicht und erst dann ist ein Sklave ein guter Sklave. Dazu braucht es zusätzlich zur Führung auch Verständnis. Denn nur wenn ich verstehe was ich vor mir habe, kann ich es mit strenger Hand führen. Wenn ich mir nichtmal im Ansatz die Mühe mache es zu ergründen, es zu verstehen, es zu sehen, kann ich es auch nicht leiten. (Weder autoritär noch antiautoritär, by the way. Egal wie der Stil ist, ich muss erkennen was ich vor mir habe)

3 Sklaven darf man nicht lieben wenn man ein echter Herr / eine echte Herrin ist?

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Liebe

Es ist keine gleichberechtigte Liebe auf Augenhöhe. Aber lieben wir nicht auch unser Kaninchen, unseren Hund, unsere Katze? Und wieso sollten wir diese „Tierchen“ namens Sklaven weniger lieben können als die Vierbeiner welche wir ja auch mit strenger Hand leiten? Es ist ein Gerücht, das Strenge und Konsequenz ein Zeichen fehlender Liebe seien. (Übrigens ein Gerücht das meiner Meinung nach auch die heutige Kindererziehung in der real existierenden Welt sehr negativ beeinflusst. Kinder brauchen Grenzen, denn nur Grenzen geben ihnen Halt. Jemand der eine strenge Hand hat ist keine „Rabenmutter“ und kein „Rabenvater“.)

Natürlich darf man sie lieben. Man darf ihnen aber nicht verfallen. Liebe ist nicht gleich Hörigkeit und ein Herr der seinen Sklaven mehr liebt als sich selbst wäre fatal. Der gehört selbst in einen Kragen.

Summa summarum behaupte ich, das Sklavenerziehung eine Frage der Balance aus Zuckerbrot und Peitsche ist. Weder werde ich gute Sklaven bekommen wenn ich sie nur erniedrige, noch wenn ich sie verzärtele und wie ein Prinzesschen behandele. Strenge ist nötig. Und Uldig würde nicht zögern eine Sklavin zu ersäufen, wenn sie es seiner Meinung nach nicht anders verdient. Wann sie es verdient? Das ist eine Ermessensfrage. Und auch wenn ich den Satz „Goreaner lieben das Leben und würden niemals……blablabla“ nicht mehr hören kann – sie lieben das Leben ihrer Sklaven schlicht deshalb weil die goreanische Gesellschaft sie nunmal braucht. Und ein vernünftiger Mann wirft nichts weg das er noch brauchen kann, es sei denn es hat sich tausendund ein Mal als unbrauchbar erwiesen. Dann darf es in den Müll. Tötung ist dann angesagt wenn man alles versucht hat und nichts gefruchtet hat, weil der Sklave einfach absolut unbelehrbar ist und sich nicht in die Rolle des gerne Dienenden einfinden kann, Unfrieden stiftet, permantent das RP aller Beteiligten stört und/oder auf Teufel komm raus provoziert. Und zwar ständig.

Da schliesst sich der Kreis.

4 Mein Besitz gehorcht nur mir und dient nur mir?

Auch das kann ich nicht unterschreiben. Ein Herr der der Meinung ist das andere Freie seinem Sklaven nichts zu sagen haben, ist wiederum nur ein Zeichen für Allmachtsphantasien des Users. Ein Goreaner der sich sozial verhält und sich seiner Rolle in der Gesellschaft bewusst ist, wird seinen Sklaven teilen. Und ein Sklave der sich seiner Rolle bewusst ist wird nicht wie ein hungriges Hündchen nur am geliebten Herrn kleben und sich von niemand anderem benutzen lassen. Er/sie wird wissen, das sie es genau für den geliebten Herrn tut. Um ihm Ehre zu machen. Um ihm zu dienen mit allem was er/sie hat.

Ein Besitzer wird möglicherweise nicht mit jedem Hinz und Kunz teilen, klar. Da spielen ja auch politische Aspekte mit rein. Wenn ich weiss das ein Attentäter den Auftrag hat mich um die Ecke zu bringen, werde ich dem kaum meine Sklavin anbieten. (Oder vielleicht doch? Sie könnte ihn so fertig machen das er anderntags keinen Bogen mehr zu spannen vermag hehe).

Natürlich hat ein Besitzer das letzte Wort was seinen Besitz angeht. Aber………auch mit „Du gehorchst nur mir“ erzieht man untaugliches Sklavenmaterial. Denn es wird dazu führen das der Sklave / die Sklavin die Weisungen anderer Freier ignoriert, in Frage stellt oder sogar offen kritisiert. Und schon haben wir wieder jede Menge ooc Konfliktpotiential geschaffen.

Last not least……

handelt es sich hier um meine persönliche Sicht der Dinge. Sie hat sicher keine Allgemeingültigkeit, es ist MEINE Wahrheit. Du musst sie nicht teilen. Aber Du wirst sie auch nicht ändern. So wenig wie ich das Recht habe sie Dir überzustülpen und zur eierlegenden Wollmilchsau zu erklären, so wenig wirst Du mir Deine überstülpen. Also schenk uns fruchtlose Diskussionen oder gar armselige Angriffe. Und wenn es Dich furchtbar juckt……go ahead! Aber wunder dich nicht über das Ergebnis 🙂

In der Kürze…….

……liegt bekanntlich die Würze. Also nochmal einen rauhen Überblick über das was so geschah in Bildern, denn mit dem Schreiben tue ich mich wirklich etwas schwer im Augenblick.

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Farnacium 6_001Ankunft im tief verschneiten Farnacium. Doch es ist „das Falsche“ Farnacium. Uldig war sich nicht bewusst das es den Ort zweimal gibt und hatte die Karte die Gajane ihm gab nicht nochmal angesehen, kannte er ja vermeintlich den Ort dieses Namens.

Farnacium 5_001Der Kurier muss erfahren das eine Heilerin namens Danika hier unbekannt ist, und auch deren KLinik sich hier nicht befindet.

back home 2_001Von Gajanes Auftrag zurückgekehrt stellt Uldig fest, das es offenbar zwei Farnaciums gibt und er im falschen gelandet war. Dennoch schafft er es kurze Zeit später den Brief an Danika auszuliefern. Wieder daheim lernt er Neox und Kven kennen, zwei Brüder die mit ihren Sklaven hier Station machen. Das grosse Giani des einen Mädchens hält er erst einmal für ein Larlbaby, was einige Verwirrung bringt.

fremder_001Ein fremder Slaver sucht sein „Mädchen mit Saphiraugen“. Uldig lässt wohlweislich nicht erkennen das er weiss von wem die Rede ist, emfpiehlt dem völlig hörig scheinenden Mann jedoch, niemals einer Sklavin zu verfallen.

Jahi Strafe 1_001Das Mädchen Jahi hat sich eines Tages mächtig daneben benommen. Nachdem der Dorfjarl eine Strafe ersonnen hat, lässt sie fast jeder links liegen und straft sie mit Nichtachtung. Bei der kleinen Wilden fällt irgendwann der Tarskbit. Nach einer Weile trägt die Strafe Frucht und Jahi gliedert sich langsam aber sicher in das Heer der funktioinierenden Sklaven ein.

mit Xan_001Nur die Aurora Borealis ist Zeuge einiger langer und tiefer Gespräche zwischen der Heilerin Lio und Uldig. Sie vertraut ihm seit er ihr das Zelt lieh offenbar bedingungslos. Lioba leidet sehr darunter das ihre Gefährtenschaft für sie so überraschend endete. Vor allem deshalb weil sie sich um Corin sorgt, von dem sie behauptet das er mehr als dringend eine Herrin braucht. Auch scheint sie es als Verlust zu empfinden den Jungen nicht mehr „Ihrs“ nennen zu können. „Uldig, er leidet. Und ich will nicht das er leidet. Er ist einer der bemerkenswertesten Thralls sie mir je unterkamen. Und ich gestehe Dir, mein Herz hängt mehr an ihm als es gesund wäre. Raven muss ihm zeigen wie sehr er ihn liebt. Ich weiss das. Aber Corin scheint es nicht zu fühlen. Und wenn er sich erst einmal herrenlos fühlen wird weiss ich nicht, was geschieht“.  Uldig kann leider wenig für Lio tun, rät ihr, die Zeit für sich arbeiten zu lassen und vergisst die Gespräche relativ rasch wieder, hat er doch ganz andere Sorgen………

back home 6_001Als nämlich Raven endlich seinen Weg gefunden zu haben scheint, und beschliesst in der Schmiede zu arbeiten damit Mika sich mehr auf die Götter konzentrieren kann, sieht Uldig die Chance auch sein eigenes Leben zu ändern………. Der Auftrag für Gajane war der letzte den er als Kurier annimmt. Fortan wird er Prayer’s Slaver, er tritt sozusagen die Nachfolge von Raven an. Sein Mädchen Lina LaTorvis gibt ihm das Gefühl ein wirkliches Heim zu haben, nicht nur eine bewohnte Hütte. Und erstmals seit dem Verlust seiner Familie hat Uldig das Gefühl, im Ort bleiben zu wollen, die Rastlosigkeit versiegt.

back home 4_001Ständiger Quell seiner Freude ist seine kleine Sonne. Uldig mag sie nicht mehr missen. Sie verströmt eine Leichtigkeit die ihn immer wieder mit guter Laune ansteckt. Sobald er offiziell Slaver ist, wird Lina sein Aushängeschild sein. Was ihr Verhalten den Freien gegenüber angeht, macht er sich da keine Sorgen. Allerdings ist er nicht ganz davon überzeugt das sie geeignet wäre, eventuell an der Ortskette befindliche Sklaven zu leiten und mit zu erziehen. Dafür scheint ihre kleine, runde Welt zu eng. Andere Sklaven betrachtet sein Sonnenschein recht oft mit Unverständnis. Man wird sehen………. Vorerst gönnt er dem kleinen Luder einige neue Kleider damit jeder sieht das er gern mit ihr rennomiert.

Sonntag 1_001Raven hat einen Auftrag von Prayer. Er soll ihm ein kostbares Collar schmieden an dem sogar Edelsteine in Hülle und Fülle sind. Mika hat offenbar Raven gut in die Arbeit eingeführt, die ersten Krägen hat er schon gut hinbekommen und ist auf den Auftrag des Dorfjarls sichtlich stolz. Uldig verplaudert einen Abend mit seinem Freund, freut sich als sein Mädchen auftaucht. Dorfklatsch…….. Prayer hat nun zwei Bonds, die kleine rote Barbarin Kitara, welche nach Nori’s Berichten ja eine Nacht am Strafbraum hing. Inzwischen scheint sie sich Mühe zu geben und interessiert sich für die Medizin. Corin hilft ihr offenbar, sich in die Materie von Heilerhelfern einzufinden. Dann die Albinoexotin die Uldig als Linameh kennenlernte und die der Dorfjarl offenbar in Kinza umtaufte. K&K. Nachdem Raven sich in der Schmiede ausgetobt hat ist er hundemüde und Uldig weist Lina grinsend an, seinen Freund in die Felle zu bringen und gut zuzudecken…..

Prayer Umbra 2_001Apropos Prayer………..hinter jedem grossen Mann steht bekanntlich eine weise Frau. Und deren Bauch wölbt sich von Tag zu Tag sichtlich stärker. Bald wird der Dorfjarl wieder einen Sprössling mehr haben und Uldig war recht erstaunt zu hören das sein Freund sich diesmal offenbar eine Tochter wünscht. Nun denn………. alles Gute, Frau Donnan! Du kriegst das hin.

Fischer Jona_001Eigentlich wollte Kven das sich Uldig die Peitschen seines Weibes mit dem unaussprechlichen Namen anschaut, aber die Frau erscheint ja nicht, so wie man überhaupt die ganze Sippe um die Brüder selten sieht. Daher fährt der Exkurier und brandneue Slaver von Green CLiffs zum Markt um sich dort eine schöne Kurt zu gönnen. Bei seiner Rückkehr trifft er auf Jona, einen Fischer dem nicht weit vom hiesigen Hafen das Erbstück seines Vaters in tausend Planken zerfallen ist. Derart gestrandet kommt man überein, das Jona erst einmal bleibt, und Prayer sich darum kümmert dem Fischer wieder einen Kahn zu geben oder das Erbstück zu restaurieren. Da der kleine, alte Mann aber recht klamm ist, beschliessen Umbra und Prayer das er die von Brom kürzlich verlassene Fischerhütte beziehen kann um sich die Arbeitsleistung des Bootsbauers durch Fischfang zu verdienen. Alle traben gemeinsam zur Hütte und Jona ist begeistert wieviel Raum sie bietet. Somit ist er der neueste Einwohner von Green Cliffs, und Uldig hat das Gefühl das er nicht nur alt sondern auch recht unterhaltsam ist.

Fischer Jona 2_001Während der Fischer wohlgemut seine Hütte bezieht landet Gajane mit Prayer im Wasser. Zwischenzeitlich hat Danika beschlossen, das der Dorfjarl ihr Mündel in Obhut hat. Uldig nutzt die Zeit in denen sich die beiden trocken legen um in der Hall und im Wirtschaftsgebäude Kennel aufzustellen. Das Leben als Slaver kann beginnen.